Aktuell

 

1. PREIS KOCHAREAL ZÜRICH / 2. PREIS HELVETIAPLATZ BERN

 

 

 

1. PREIS KOCHAREAL ZÜRICH ALTSTETTEN, TEILPERIMETER B

 

Auf dem Kochareal entsteht ein neues Quartierzentrum. Die Genossenschaft ABZ erstellt auf dem Teilperimeter B ein Wohnhochhaus mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Während das Hochhaus und die Reihe aus Zitterpappeln als Adressbildung an der Flurstrasse stehen, richtet sich der Zeilenbau mit seiner begrünten Fassade zum zukünftigen Quartierpark. Auf dem ersten Obergeschoss spannt sich ein für die Bewohner vorgesehener Dachgarten auf. Auf der ehemaligen Grundmoräne der letzten Eiszeit gelegen, orientiert sich die Gestalt des Gartens an einem postglazialen Charakter, welcher von Sukzessionsvorgängen und von unterschiedlichen Vegetationsdichten geprägt ist. Der Freiraum in seiner Gestalt und seiner Nutzbarkeit besitzt eine eigenständige Identität im Freiraumkontext des Quartiers.

Architektur: Enzmann Fischer Partner AG

 




 

 

2. PREIS OFFENER WETTBEWERB HELVETIAPLATZ BERN

 

Skala Landschaft Stadt Raum belegt beim offenen Wettbewerb für die Umgestaltung des Helvetiaplatzes in Bern den 2. Rang.

Als Eingang ins Kirchenfeldquartier bildet der Helvetiaplatz künftig das repräsentative Foyer, welches alle Wege bündelt und wieder verteilt, auf welchem sich Menschen treffen und soziale Beziehungen entstehen, sich kulturelle Aktionen manifestieren. 
Im Zentrum des Platzes spannt sich die Belags-Intharsie wie ein Teppich auf, welche die Erkennbarkeit des Helvetiaplatzes im Stadtgefüge gewährleistet. Sie wird von einem breiten Betonband in weisser Optik gefasst. Dieser Platzbereich wird von dauerhaften Nutzungen befreit und steht – neben der Nutzung als Verkehrsfläche – als Multifunktionsraum allen zur Verfügung. 
Als Gegenpol zum zentralen Platz entsteht in dessen Randbereich eine Abfolge an unterschiedlich programmierten, kleinräumig lesbaren Platzteilen. Die radial angeordneten Krimlinden definieren die räumliche Platzsituation und lassen ein Freiraumbereich entstehen, welcher zum Sitzen, Verweilen und zum Beobachten des offenen Platzes einlädt. 
Die ursprüngliche Konzeption als Strahlenplatz lebt in der vorgeschlagenen räumlichen Form auf und verleiht dem Helvetiaplatz seine unverwechselbare Identität. Die vom Platz ausgehenden Achsen werden beibehalten. Die Anlehnung an das Strahlenkonzept geschieht durch die Formensprache des teppichartigen Belages, durch das Platzieren der radial angeordneten Beleuchtungskandelaber sowie durch das präzise Vervollständigen der Doppelbaumreihe aus Krimlinden.

Architektur: Enzmann Fischer Partner AG
Verkehrsplanung: AKP Verkehrsingenieur AG
Lichtplanung: Lightsphere GmbH
Bauingenieur Tiefbau: F. Preisig AG
Visualisierungen: maaars Architektur Visualisierungen GmbH

 





 

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